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Anarchie in meinem Büro?! Mein Tipp zur Mehrarbeit

Bei mir macht niemand Überstunden. Jeder arbeitet, wann und wie er es für richtig hält. Denn mir ist es zu dumm, Anwesenheitszeiten zu kontrollieren. Schließlich bin ich Unternehmer, kein Gefängniswärter. Wie sich das Thema Mehrarbeit auch in Ihrem Betrieb erledigt: Mein Tipp.

Keine Mehrarbeit, freie Arbeitszeiteinteilung. Jeder kommt und geht, wie er will. Herrscht etwa Anarchie im Büro von Jörg Knoblauch?

Ja. So könnte man es nennen. Denn das altgriechische Wort Anarchie bezeichnet im ursprünglichen Sinne einen „Zustand der Abwesenheit von Herrschaft“. Oder wählen wir ein freundlicher klingendes Wort: Gleichberechtigung. Als Chef weiß ich selbst am besten, wann welche Termine fällig sind und wie ich meine Zeit einteilen muss, um alle meine Aufgaben zu bewältigen. Ich will mir da nicht reinreden lassen. Und was ich für mich in Anspruch nehme, dass gestehe ich auch meinen Mitarbeitern zu, weil ich sie ernsthaft als Mit-Unternehmer betrachte. Deshalb: Ob Chef oder Praktikant – bei uns bestimmt jeder selbst über seine Arbeitszeit und Mehrarbeit.

Mehrarbeit
Arbeiten Sie doch, wann Sie wollen! Bei tempus ABC bestimmt jeder Mitarbeiter seine Arbeitszeit selbst.

Wann Mehrarbeit?

In vielen Unternehmen gibt es Arbeitnehmer, die Überstunden ableisten, um als besonders fleißig zu gelten oder sich ein paar zusätzliche Urlaubstage anzusparen. Ob tatsächlich Mehrarbeit notwendig ist, spielt dabei keine Rolle. Arbeit ist ja dehnbar. Wenn dann aber wirklich einmal Not am Mann ist, gibt es endlose Diskussionen darüber, wer wann wieviel Zeit und Lust zur Mehrarbeit hat.

Nun stellen Sie sich vor, Sie würden mit einem Team zusammenarbeiten, das ausschließlich aus engagierten (Mit-)Unternehmern besteht. Lauter „Chefs“, die sich zu 100 Prozent mit dem Unternehmen und ihrer Arbeit identifizieren. Ein Team also, das nur aus A-Mitarbeitern besteht. Das geht! Bei tempus ABC beträgt die Quote der A-Mitarbeiter seit Jahren 100 Prozent.

Deshalb gilt bei uns die Vertrauensarbeitszeit.

Die vier Eckpunkte der Vertrauensarbeitszeit

#1 Es gibt keine Stechuhr. Die Anwesenheitszeiten werden nicht notiert.

#2 Mehrarbeit und „Überstundenabbau“ teilt sich jeder selbst ein. Jeder weiß selbst am besten, zu welchen Zeiten er unbedingt anwesend sein muss.

#3 Niemand braucht sich zu rechtfertigen, wenn sein Arbeitsplatz morgens um 10 Uhr noch unbesetzt ist oder er mittags schon nach Hause geht.

#4 Wer am liebsten nachts arbeitet, bekommt einfach einen eigenen Büroschlüssel.

Mehrarbeit ohne Anordnung

Aber Vorsicht: Das Vertrauensarbeitszeit-Modell funktioniert tatsächlich NUR mit A-Mitarbeitern. Denn Vertrauensarbeitszeit setzt Motivation, Eigenverantwortung und Identifizierung mit dem Unternehmen voraus!

Wie es Ihnen gelingt, ein echtes A-Team zu entwickeln, erfahren Sie in unserem Seminar „Die besten Mitarbeiter finden und halten“. Oder lesen Sie meinen Bestseller zu diesem Thema – hier können Sie fünf Kapitel des zugehörigen Hörbuchs kostenlos downloaden.

Machen Sie endgültig Schluss mit lästigen Diskussionen über Mehrarbeit und Überstunden! Ich kann Ihnen versprechen: Nicht mehr als Zeit-Kontrolleur der Mitarbeiter auftreten zu müssen, ist extrem entspannend!