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Keine Bewerber? Zeit für Guerilla-Recruiting! Tipps und Ideen

Ist das alles? An vier Samstagen war die Stellenanzeige in der Lokalpresse erschienen. Jetzt lagen drei Bewerbungen im Postfach. Wenn Fachkräfte fehlen und Bewerbungen ausbleiben, ist es höchste Zeit für Guerilla-Recruiting. Erfolgreiche Beispiele und Tipps für die eigene innovative Personalsuche.

Fachkräftemangel und ausbleibende Bewerbungen? Versuchen Sie es mit Guerilla-Recruiting.

Traditionelle Recruiting-Methoden sind vor allem eins: Teuer. Guerilla-Recruiting ist nicht nur effektiver, sondern meist auch deutlich günstiger. Noch ein Vorteil: Mit der innovativen Mitarbeitersuche erreichen Sie nicht nur den Kreis der aktiv Stellensuchenden, sondern sprechen auch passiv Suchende an. Und Guerilla-Recruiting sorgt für Gleichberechtigung – denn mit innovativen Methoden haben kleine und mittelständische Unternehmen eine echte Chance, den „War for Talents“ um gute Facharbeiter gegen große Konzerne zu gewinnen.  Wie Sie die besten Mitarbeiter magnetisch anziehen – 7 Tipps kostenlos downloaden

Wie funktioniert Guerilla-Recruiting?

Guerilla-Recruiting basiert auf vier Säulen. Guerilla-Recruiting…

  • … rüttelt wach
  • … überrascht
  • … bringt zum Schmunzeln
  • … spricht die Zielgruppe direkt an

Grenzen von Guerilla-Recruiting

Es gibt allerdings einige Fettnäpfchen, die Se vermeiden müssen. Guerilla-Recruiting arbeitet zwar mit einer Portion Unverfrorenheit, aber ohne echte Provokationen. Witze oder Andeutungen zu heiklen Themen wie Gendern, Geschlechterrollen oder politische Einstellungen sind tabu. Die Grenzen des guten Geschmacks sollten nicht überschritten werden.

Sorgen Sie außerdem für Abwechslung. Eine besonders spektakuläre und erfolgreiche Aktion sollte nicht einfach wiederholt werden. Wer mehrmals den gleichen Witz erzählt, erzeugt keine Lacher mehr. Übernehmen Sie auch nicht einfach Guerilla-Aktionen anderer Unternehmen, sondern entwickeln Sie eigene Ideen.

Guerilla-Recruiting Ideen

Für Guerilla-Recruiting brauchen Sie etwas Fantasie. Es gibt Unternehmen, die erfolgreich mit Stellenanzeigen auf Bierdeckeln in Studentenkneipen auf Mitarbeitersuche gehen. Ein kleiner Handwerksbetrieb ließ auf eine Plakatwand gegenüber der Werkhalle eines Konzerns eine Botschaft an alle Elektriker sprühen: „Bei uns bist Du nicht nur eine Nummer. Bei uns hat der Chef selbst für Dich Zeit“ und dazu die Telefonnummer des Handwerksmeisters.

Guerilla-Recruiting Beispiele

Zu Kult-Status in der Werbebranche brachte es die Guerilla-Aktion der Hamburger Agentur Scholz & Friends. Mithilfe eines Pizzalieferservice schickte die Agentur Gratis-Pizzen an Mitarbeiter der Konkurrenz. Der Belag der „Pizza Digitale“ bestand aus einem großen QR-Code aus Tomatensauce, der sich mit dem Handy scannen ließ und direkt zum Stellenangebot führte. Das Ergebnis: 12 Bewerbungsgespräche und zwei neue Teams! Die Agentur begleitete die Aktion mit der Kamera – hier geht’s zum Film „Pizza Digitale.“

IKEA nutzte Guerilla-Methoden, um binnen kurzer Zeit Personal für einen Standort in Australien zu gewinnen. Das schwedische Möbelhaus legte jeder Möbelbestellung eine zweite Bauanleitung bei, die „CÄREER Instruktion“. Diese „Gebrauchsanweisung“ zeigte mithilfe eines lustigen Zeichenmännchens in vier Schritten, wie man sich bei IKEA bewirbt – vom Schreiben einer Bewerbung bis zum Einwurf des Bewerbungsschreibens in den Briefkasten. Das Ergebnis: 4.2885 Bewerbungen bei minimalen Werbungskosten.

Innovative Wege beim Recruiting

Wie kreative Personalsuche speziell für kleine und mittelständische Unternehmen funktioniert, stellen wir Ihnen in unserem Seminar „Innovative Wege beim Recruiting“ vor.

Warten Sie nicht länger darauf, dass Ihre Inserate gefunden werden. Finden Sie selbst aktiv potenzielle Mitarbeiter.