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Profitieren Sie von jeder Panne! In 3 Schritten zum effektiven Fehlermanagement

Fehler passieren. So ist das nun mal – zum Glück. Denn von jedem Fehler kann das Unternehmen profitieren, wenn ein gutes Fehlermanagement vorhanden ist. Und dafür sind nur drei Schritte notwendig.

Nirgendwo kann man die positiven Effekte eines guten Fehlermanagements besser beobachten, als in Silicon Valley. Hier ist Fehlermachen ausdrücklich erlaubt. “The biggest risk is not taking any risk,” lautet ein legendärer Satz von Mark Zuckerberg, mit dem der Facebook-Gründer Mitarbeiter tröstet, die Fehlentscheidungen treffen.

Sehen Sie dazu auch den kurzen Film: „Warum Fehler wichtig sind!

Was bedeutet Fehlermanagement?

Wer Angst davor hat, Fehler zu machen, schleppt ständig einen Bremsklotz mit sich herum. Mit Bremsklotz am Bein lässt sich aber kein Wettbewerb gewinnen. Unsere Aufgabe als Chef oder Führungskraft ist es, ein Fehlermanagement zu schaffen, das Mitarbeiter von solchen Bremsklötzen befreit. Eine Bremsklotz-Abladestation.

Ich habe Ihnen die drei wichtigsten Schritte zum Aufbau eines guten Fehlermanagements zusammengefasst.

Fehlermanagement einführen in drei Schritten

Schritt 1: Fehlererkenntnis
Der Fehler wird erkannt und öffentlich gemacht, sprich: zugegeben. Das ist für viele Firmen der schwierigste Schritt auf dem Weg zum Fehlermanagement, denn die meisten Menschen tendieren natürlich erst einmal dazu, Missgeschicke zu verschweigen. Nur wer weiß, dass Fehler keine negativen Konsequenzen nach sich ziehen, wird den Mut haben, Versagen zuzugeben. Das setzt eine positive Fehlerkultur und ein gutes Betriebsklima voraus – Tipps dazu finden Sie hier.

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Wer Angst davor hat, Fehler zu machen, schleppt ständig einen Bremsklotz mit sich herum – Zeit für ein gutes Fehlermanagement.

Schritt 2: Fehleranalyse
Ist es ein Fehler, der sich wiederholen könnte, wird analysiert, wie und warum es zum Fehler kam. Welche Schwachstellen gibt es, welche Prozesse sind unausgereift? Die häufigsten Fehlerursachen sind übrigens Vergesslichkeit, Unwissenheit, mangelnde Kommunikation, Zeitdruck und fehlende Standards. Ein gut dokumentiertes Fehlermanagement lässt hier auch Fehlentwicklungen erkennen, die womöglich eine ganze Abteilung betreffen.

Kann er nicht oder will er nicht? Unsere Können-Wollen-Matrix hilft Ihnen, die Antwort zu finden – hier kostenlos zum Downloaden.

Können-Wollen-Matrix

C-Mitarbeiter die „nicht wollen”, müssen gefeuert werden. C-Mitarbeiter die „nicht können” hingegen, sind eine völlig andere Kategorie: Hier muss Zeit investiert werden.

Schritt 3: Fehlerprävention
Es werden Maßnahmen umgesetzt, die eine Wiederholung des Problems verhindern können – am besten durch automatische Prozesse. Manchmal genügt aber auch schon eine einfache Checkliste, um Fehler zu vermeiden.

Automatische Prozesse im Büro – lassen Sie sich von Büro-Kaizen inspirieren.

In manchen Fällen kann es nötig sein, Fehler nach außen zu kommunizieren – auch das gehört zum Fehlermanagement. Hier ist es vor allem wichtig, offen, ehrlich und kulant aufzutreten, statt zu vertuschen und kleinzureden.

Werte leben im Unternehmen – erfahren Sie hier mehr dazu.

Werte leben – tempus macht es vor

Jeder Mensch sucht nach Orientierung, nach einem Ziel, auf welches man hinarbeiten kann. tempus lebt eine werteorientierte Unternehmenskultur. Jeder neue Mitarbeiter bekommt ein Kärtchen mit den Persönlichen Werten und Business Werten von tempus.

Verbesserte Prozesse senken Kosten und erhöhen die Produktivität des Unternehmens. Mehr dazu können Sie in unserem neuen Buch „Die TEMP-Methode® – Das Konzept für Ihren unternehmerischen Erfolg“ nachlesen.

Mit einem guten Fehlermanagement können Pannen in Pluspunkte verwandelt werden – die Fehler sollten sich nur nicht wiederholen.

Mehr Tipps zum Thema Fehlermanagement und Personalführung finden Sie auf meiner Homepage www.abc-personal-strategie.de.