Ärger mit dem Betriebsrat? Schluss damit – 3 Tipps

Wohl kein Chef freut sich, wenn Mitarbeiter den Wunsch nach einem Betriebsrat äußern. Wenn Sie allerdings drei Tipps berücksichtigen, brauchen Sie vor der Einmischung der Belegschaft in die Betriebsführung keine Angst haben.

Was ist das beste Mittel gegen einen Betriebsrat? Ein Betriebsrat!
Es mag manche überraschen, aber bei tempus habe ich bereits vor vielen Jahren beschlossen, den einflussreichsten Arbeitsplatz im Unternehmen ganz bewusst mit einem überzeugten Mitarbeiter-Fürsprecher zu besetzen: Das Chefbüro.

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Der Betriebsrat setzt sich für die Bedürfnisse der Arbeitnehmer ein. Prima! Genau das tut ein guter Chef auch.

Jörg Knoblauch als Betriebsrat? Genauso könnte man das sehen. Denn die wichtigste Aufgabe des Betriebsrats ist es ja schließlich, die Interessen der Mitarbeiter zu vertreten. Und das steht auch ganz oben auf meiner Agenda als Arbeitgeber.

Ich meine: Jeder Chef oder Personaler sollte sich eigentlich zugleich als Betriebsrat betrachten. Denn es ist in unserem eigenen Interesse, Mitarbeitern ein Umfeld zu bieten, in dem Arbeiten Spaß macht, die Gesundheit erhalten bleibt und Zufriedenheit herrscht. Aus dieser Idee heraus ist unser bewährtes Konzept „33 Rosen“ entstanden – hier kostenlos zum Downloaden.

Mitarbeitermotivation Die 33 Rosen

Viele Geschäftsführer denken, durch eine Gehaltserhöhung kann man seine Mitarbeiter am besten motivieren. Falsch! Die 33 Rosen zeigen, wie Sie den Mitarbeiter zum Mit-Unternehmer entwickeln.

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Betriebsrat: Mitbestimmungsrecht

Was die Mitbestimmung angeht, die durch den Betriebsrat der Belegschaft zugestanden wird – immer her damit! Bei tempus ist Mitbestimmung nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht. Meine Mitarbeiter sind nicht meine Untergebenen, sondern gleichwertige Partner und Mit-Unternehmer, deren Rat und Wissen ich sehr schätze.

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Verbesserungsvorschläge – Party

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Natürlich habe ich als Chef immer auch die Interessen des Unternehmens im Blick. Aber meine Mitarbeiter wissen, dass ich mit diesen Interessen zugleich ihre eigenen Interessen vertrete. Denn klar ist: Nur ein gut gehendes Unternehmen kann sichere Arbeitsplätze bieten, Prämienzahlungen, Benefits und Wachstumspotenziale.

Betriebsrat gegen Chef?

Ich bin nicht der einzige Chef, der das so sieht und umsetzt. Gerade in Familienbetrieben wird die Gründung eines Betriebsrats von der Mehrzahl der Beschäftigten oft gar nicht als Gewinn empfunden. Laut Untersuchungen des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit arbeiten nur 40 Prozent der westdeutschen Beschäftigten in einem Betrieb mit Betriebsrat.

Sehen Sie dazu auch das kurze Film-Interview mit Peter Hahne zum Thema „Wir brauchen keine Vorschriften, sondern Vorbilder“.

Schluss mit Betriebsrat-Ärger! 3 Tipps

1. Machen Sie das Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter zur Chefsache
Machen Sie den Betriebsrat überflüssig – indem Sie selbst der beste Fürsprecher für die Interessen Ihrer Mitarbeiter werden. Optimale Arbeitsbedingungen nutzen sowohl dem Arbeitnehmer als auch dem Arbeitgeber.

2. Behandeln Sie Mitarbeiter als Mit-Unternehmer
Betrachten Sie Ihre Mitarbeiter nicht als Untergebene, sondern als Mit-Unternehmer. Teilen Sie Verantwortung und binden Sie die Belegschaft in Entscheidungsprozesse ein.

3. Setzen Sie auf A-Mitarbeiter
Setzen Sie konsequent die ABC-Strategie um. Stellen Sie nur A-Mitarbeiter ein und trennen Sie sich von Minderleistern. A-Mitarbeiter wollen keinen Betriebsrat, der gegen die Interessen des Unternehmens handelt. Wie man die ABC-Strategie umsetzt, erfahren Sie auf meiner Homepage www.abc-personal-strategie.de und in meinem Bestseller „Die besten Mitarbeiter finden und halten“.

Welche Erfahrung haben Sie mit dem Thema Betriebsrat gemacht? Ich bin gespannt auf Ihre Rückmeldungen!