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Employability: Machen Sie Mitarbeiter zu Stars – 5 Tipps

Employability – ein tolles Wort. Wieder einmal gelingt es den Amerikanern, jede Menge Input in einen einzigen Begriff zu stecken. Wir Deutsche brauchen drei Anläufe, um zu beschreiben, was gemeint ist: Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitsmarktfitness, Vermittelbarkeit. Employability macht aus Mitarbeitern echte Stars. So geht’s: 5 Tipps.

Employability spielt nur bei der Suche nach neuen Mitarbeitern eine Rolle, denken viele Arbeitgeber. Doch das ist falsch. In den Erfolgsfirmen von Silicon Valley weiß man längst: Konstante Personalentwicklung unter dem Gesichtspunkt der Employability lohnt sich. Denn alle Fördermaßnahmen, die den „Marktwert“ der Mitarbeiter erhöhen, erhöhen zugleich auch den Marktwert des fördernden Unternehmens.

Lesen Sie dazu „13 Schritte von der alten in die neue Welt“ – hier kostenlos downloaden.

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Schlaraffenland ist abgebrannt - 13 Schritte von der alten in die neue Welt

Die Lage wird zunehmend dramatisch. Wenn wir im Silicon Valley mit Amerikanern über Deutschland reden, dann haben die Tränen in den Augen. „Ihr in Germany denkt leider immer noch in Autos. Das Auto der Zukunft ist aber nichts anderes als ein Roboter auf Rädern. Das hat in erster Linie mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu tun. Und da habt ihr vollständig abgehängt.“

Employability Konzept

Ein Blick in den US-Profisport zeigt, wie Employability wirkt: Die Zukunft von Earvin Johnson Junior sah düster aus, als er am 14. August 1959 im US-Bundesstaat Michigan geboren wurde – als sechstes von zehn Kindern eines Fließbandarbeiters und einer Schul-Aufseherin. Doch in der Schule wurde sein Basketball-Talent entdeckt. Aus „Johnson Junior“ wurde „Magic Johnson“. Die Lakers nahmen den 2,06 Meter großen Hünen unter Vertrag, förderten ihn, bis er als bester Spieler seiner Zeit galt, der auch außerhalb des Spielfelds Sympathiepunkte sammelte. Sein Marktwert stieg in den 80er Jahren in schwindelerregende Höhen. Trotz Maximum Employability blieb „Magic Johnson“ während seiner gesamten Profilaufbahn den Lakers treu – und durch seine Anwesenheit stieg der Marktwert des gesamten Teams.

Sehen Sie dazu auch das Video „Mit A-Mitarbeitern zum A-Unternehmen“.

Dabei umfasst Employability viel mehr als nur berufsbezogene Weiterbildungsmaßnahmen.

Es geht darum, den Mitarbeiter über den Durchschnitt zu heben, ihn so zu fördern, dass er es bei jeder Bewerbung locker in die engste Auswahl bringen würde, weil er über die beste Ausbildung, das intensivste Training, bestechende Soft Skills und überberufliche Qualifizierungen verfügt.

Lesen Sie dazu auch: Die fünf Rollen des Personalers – hier kostenlos downloaden.

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Die 5 Rollen des Personalers

In den meisten Unternehmen gibt es wahrscheinlich nur 2 wichtige Personen: den Geschäftsführer und den Personaler. Welche Bedeutung haben Sie als Personaler? Ich zeige Ihnen, wie Sie sich positionieren sollten, damit Sie statt outgesourct zum Vizechef werden.

Employability Management

So machen Sie aus Mitarbeitern echte Stars: 5 Tipps zur Steigerung der Employability.

1. Fördern Sie Eigeninitiativen
Ihre Sekretärin liebt Italien und möchte einen VHS-Italienischkurs besuchen? Prima! Übernehmen Sie die Kosten.

2. Nutzen Sie eigene Ressourcen
Ihr Azubi hat 5000 Follower auf Instagram? Nutzen Sie sein Talent und laden Sie ihn beispielsweise ein, eine Inhouse-Schulung „Social Media“ anzubieten. Bei tempus gibt es regelmäßig Schulungen von Mitarbeitern für Mitarbeiter.

3. Finanzieren Sie Fachliteratur
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter jederzeit kostenlos Zugriff auf Fachbücher und Fachzeitschriften haben.

Es zahlt sich aus, Employability zu fördern. Denn der „Marktwert“ der Mitarbeiter erhöht auch den „Marktwert“ des Unternehmens.

4. Fordern Sie Weiterbildung
Bei tempus ist regelmäßige Weiterbildung Pflicht. Legen Sie beispielsweise fest, dass mindestens einmal im Jahr eine Fortbildung besucht werden muss. Was dort gelernt wird, kann dann auch wieder intern weitervermittelt werden – siehe „eigene Ressourcen“.

5. Erweitern Sie den Horizont
Investieren Sie nicht nur in fach- und berufsbezogene Weiterbildungsmaßnahmen. Es gibt beispielsweise auch gute Workshops zur Verbesserung der Soft Skills. Ermöglichen Sie außerdem Einblicke in andere Arbeitsgebiete, beispielsweise durch zeitweisen „Positionswechsel“ im Unternehmen oder Mitarbeit in Auslandsniederlassungen.

Wichtig ist dabei natürlich auch, den Stars im Unternehmen interne Karrieremöglichkeiten zu bieten.

Was Sie sonst noch tun können, um Mitarbeiter zu fördern und an Ihre Firma zu binden, erfahren Sie in meinem Buch „Die besten Mitarbeiter finden und halten“ und auf meiner Homepage www.joerg-knoblauch.de.