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Null Bock auf Arbeit? Okay!!! Warum ich New Work liebe

New Work hält sich tapfer. Das Modell hat ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel und erlebt seit Corona eine Art Wiedergeburt. Dabei hapert es in vielen Unternehmen bei der Umsetzung gewaltig. Denn der geistige Vater der New Work Idee forderte für Arbeitnehmer vor allem: „Arbeit, die sie wirklich, wirklich wollen!“. Mein Tipp, wie Sie diesen Kerngedanken nutzen können, um ein A-Team zu gewinnen.

Frithjof Bergmann war ein genialer Vordenker und Self-Made-Man. Ehe er vor einigen Jahrzehnten als Vater der New Work Idee gefeiert wurde, schlug er sich in den USA als Preisboxer durch, war Tellerwäscher, Fließband- und Hafenarbeiter. Er schrieb Theaterstücke, betrieb einen Selbstversorgerhof und begann ein Philosophie-Studium. Später lehrte er an verschiedenen renommierten Universitäten und beriet Regierungen, Unternehmen und Obdachlose. Seine Mission war es, die Welt ein bisschen besser zu machen. Auch die Arbeitswelt. Ich denke, das ist ihm gelungen. Er starb im Mai 2021 im Alter von 90 Jahren.

Wie funktioniert New Work?

„Arbeit, die sie wirklich, wirklich wollen“, forderte Bergmann für Arbeitnehmer. Und deshalb beinhaltet New Work weit mehr als ein paar nette Obstkörbchen ins Besprechungszimmer zu stellen, Betriebsyoga anzubieten und lustige bunte Sticker an die Bürotüren zu kleben. Viele Unternehmen, die mit New Work werben, denken aber, dass es genau damit getan sei.

Ich will mal nur beim Kerngedanken von New Work bleiben: „Arbeit, die sie wirklich, wirklich wollen“. Prima! Genau das will ich auch für meine Mitarbeiter. Ich will, dass meine Mitarbeiter ihre Arbeit lieben. Ich will keine Arbeitnehmer, die montags um 8 Uhr schon die Stunden bis zum Wochenende zählen. Wer keinen Bock auf seine Arbeit hat, soll es halt sein lassen – und sich einen Job suchen, der ihm mehr Spaß macht. Null Bock auf diese Arbeit? Okay, dann halt nicht!

New Work
Arbeit soll begeistern, lautet ein Kerngedanke von New Work.

Voraussetzungen für New Work

Die Basis von New Work sollte deshalb sein, dass der Mitarbeiter sich grundsätzlich für seine Arbeit begeistert – und das liegt zu einem großen Teil in seiner eigenen Verantwortung. Wenn ich Schiffsreisen hasse, kaufe ich mir kein Kreuzfahrtticket. Wer sich um einen Job bei mir bewirbt, von dem erwarte ich, dass er diesen Job auch prinzipiell gerne macht. Oder den Arbeitsplatz jemandem überlässt, der ihn wirklich haben will. Unter der Bocklosigkeit des B- oder C-Mitarbeiters leiden sonst alle: Der Mitarbeiter selbst, die Kollegen, die Vorgesetzten und die Kunden.

Wenn diese Grundvoraussetzung für New Work geklärt ist, liegt es natürlich an mir als Arbeitgeber, die bestmöglichen und attraktivsten Arbeitsbedingungen zu schaffen, wie flexible Arbeitsgestaltung, Vertrauensarbeitszeit, hohe Eigenverantwortlichkeit, Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten, flache Hierarchien und ein motivierendes, gesundes Umfeld.

  • Wie Mitarbeiter zu Mit-Unternehmern entwickeln zeige ich Ihnen in diesem Video.

Dazu empfehle ich Ihnen außerdem meinen Bestseller „Die besten Mitarbeiter finden und halten“ und mein Seminar zum Thema. Mehr Informationen dazu und weitere Personaltipps finden Sie auf meiner Homepage www.joerg-knoblauch.de