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A-Mitarbeiter in Gefahr! 5 Tipps gegen Neid und Missgunst

Neid muss man sich erarbeiten, sagt ein Sprichwort. Leider sind tatsächlich vor allem High-Performer besonders häufig Opfer von Neid und Missgunst. Es ist Chefsache, hier gezielt gegenzusteuern, denn es darf nicht sein, dass Leistung bestraft wird! 5 Tipps gegen Neid und Missgunst unter Kollegen.

Neid und Missgunst kann drastische Folgen haben. Wie dies aussehen kann, erzählte mir einmal ein befreundeter Unternehmer. Eines Tages kam sein bester Mitarbeiter zu ihm ins Büro, ein hervorragender Mann, morgens der Erste, der kam, abends der Letzte, der ging. Ein Adler! Er identifizierte sich mit der Firma, als wäre es seine eigene. Jetzt aber legte er seine Kündigung auf den Tisch.

Der Unternehmerfreund fiel aus allen Wolken und wollte nur eines wissen: WARUM? Die Antwort öffnete ihm die Augen (leider zu spät): „Ich bin hier isoliert“, sagte der Mitarbeiter. „Ich muss ständig die Rückstände der anderen abarbeiten und werde dann noch als Kollegenschwein und Schleimer beschimpft. Ich halte das nicht mehr aus.“

Dieser fleißige Mitarbeiter blieb natürlich nicht untätig zuhause sitzen. Er hatte bereits ein erstklassiges Jobangebot angenommen – bei der Konkurrenz. Der Super-GAU!

Neidhammel vs. Adler: Vor allem A-Mitarbeiter sind Opfer von Neid und Missgunst unter Kollegen.

Neid und Missgunst unter Kollegen

Für Chefs sind Neid und Missgunst oft nur schwer zu erkennen, denn natürlich gehen B- oder C-Mitarbeiter nicht offen gegen die Leistung des A-Performers vor. Hinter den Kulissen spielt sich für den A-Mitarbeiter womöglich ein wahres Drama ab, während oberflächlich betrachtet gleichzeitig sogar ein sehr gutes Betriebsklima herrschen kann, weil die B- und C-Mitarbeiter glänzend miteinander klarkommen.

Wie Sie als Chef für eine Arbeitsatmosphäre ohne Neid und Missgunst sorgen – 5 Tipps.

Neid und Missgunst bekämpfen

1. Mitarbeiter unterscheiden

Finden Sie heraus, wer zur Gruppe der A-, B- und C-Mitarbeiter gehört. Mehr dazu erkläre ich Ihnen in diesem Film:

2. C-Mitarbeiter verabschieden

C-Mitarbeiter produzieren Fehler statt Leistung. Noch schlimmer allerdings: Sie verbreiten schlechte Stimmung und wiegeln aus Neid und Missgunst gegen A-Mitarbeiter auf. Wer C-Mitarbeiter hat, muss sofort handeln! Er muss ihnen entweder die Chance geben, sich zu verändern (was kaum möglich ist) oder sie entlassen.

3. Filter bei Neueinstellungen

Nutzen Sie bei der Suche nach neuen Mitarbeitern einen systematischen Bewerbungsprozess, der sicherstellt, dass kein Minderleister Ihren Arbeitsvertrag unterzeichnet.

4. Mitarbeitergespräche führen

Führen Sie regelmäßig Mitarbeitergespräche. So erfahren Sie frühzeitig, ob bzw. welche Schwierigkeiten Ihre A-Mitarbeiter haben und welche Unterstützung gewünscht wird.

5. Werte festlegen

Legen Sie für Ihr Unternehmen Werte fest, die verbindlich gelten sollen und allen Mitarbeitern bekannt sind. Wer mobbt oder lästert muss wissen, dass er ganz klar gegen die Werte des Unternehmens handelt – und hat es damit schwerer, Mitstreiter zu finden.

Neid und Missgunst am Arbeitsplatz

Wenn Sie von Neid und Missgunst am Arbeitsplatz erfahren, müssen Sie als Chef rasch handeln. Denn wenn A-Mitarbeiter die Flucht ergreifen, dann bleiben Sie mit den B- und C-Mitarbeitern allein zurück.