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Stoppen Sie Lästerer! 3 Tipps für gewaltfreie Kommunikation im Unternehmen

„Wie die wieder aussieht!“ Als Führungskraft sollten sich Ihnen bei diesen vier Worten alle Nackenhaare aufstellen. Lästerei im Betrieb ist kein Kavaliersdelikt, sondern Teil einer zerstörerischen Kommunikationskultur. Warum Sie alles tun sollten, um gewaltfreie Kommunikation zu fördern – und drei Tipps gegen schlechte Stimmung am Arbeitsplatz.

Das Ereignis ist länger her. Aber es zeigt sehr deutlich, warum gewaltfreie Kommunikation im Unternehmen so wichtig ist.

Ein junger Student wollte seine Finanzen mit einem gut bezahlten Ferienjob aufbessern. Typische Fließbandarbeit, es zählten Stückzahlen, bezahlt wurde aber nach Anwesenheit. Bei der kurzen Einweisung erfuhr der junge Mann von einem Kollegen, worauf zu achten ist. Auf dieses und jenes – „und nicht mehr als soundsoviel Stück pro Stunde, klar?“. Wer sich nicht an die bequeme „Obergrenze“ der C-Kollegen hielt, wurde verbal fertiggemacht und ausgegrenzt. Eine Woche lang tat sich der Student das an. Nachdem er für seine bemerkenswert überdurchschnittlichen Stückzahlen allerdings vom Vorgesetzten keine positive Rückmeldung bekam, resignierte er. Fortan trödelte er wie alle anderen und suchte sich in den nächsten Semesterferien einen Job in einem anderen Betrieb.

“Schau mal! Wie die wieder aussieht.”

Gewaltfreie Kommunikation am Arbeitsplatz

Gewaltfreie Kommunikation sollte in Unternehmen selbstverständlich sein, ist es aber leider oft nicht. Dabei ist Kommunikation nicht erst dann gewaltsam, wenn Beleidigungen und Drohungen ausgesprochen werden. Gerade in Unternehmen gehören Lästereien und Intrigen oft zu den größten Problemen.

Lästern kostet nicht nur wertvolle Arbeitszeit und zerstört den Teamgeist. Vor allem vergrault es A-Mitarbeiter, denn hinter den bösen Reden steckt oft Neid auf besonders gute Leistungen. Und gerade das ist extrem gefährlich für Ihr Unternehmen.

Inwieweit gewaltfreie Kommunikation am Arbeitsplatz gelingt, hängt stark von der ABC-Quote im Unternehmen ab.

Für A-Mitarbeiter ist gewaltfreie Kommunikation selbstverständlich.

B-Mitarbeiter sind Mitläufer. Sie initiieren die Lästereien nicht unbedingt, beteiligen sich aber gerne daran und unternehmen nichts für eine gewaltfreie Kommunikation.

C-Mitarbeiter sind Könige im Lästern und Intrigenspinnen. Dabei kann es C-Mitarbeiter auf jeder Ebene geben. Besonders toxisch: Wenn Führungskräfte die gewaltfreie Kommunikation nicht beherrschen und an Lästereien teilnehmen.

A-Mitarbeiter sind bevorzugte Lästeropfer der C-Kollegen. Dabei ist der Übergang vom ersten Lästern bis zum Mobbing fließend. Um A-Mitarbeiter zu schützen, muss man als Chef alles tun, um eine gewaltfreie Kommunikation im Unternehmen zu erreichen.

Kritik
C-Mitarbeiter sind Meister im Lästern. Zum Schutz Ihrer A-Mitarbeiter müssen Arbeitgeber aktiv für gewaltfreie Kommunikation im Unternehmen sorgen.

3 Tipps für gewaltfreie Kommunikation im Unternehmen

1. Trennen Sie sich von C-Mitarbeitern

Trennen Sie sich von Lästerern und Intriganten. Wie Sie Trennungen schnell und ohne Arbeitsgericht erreichen, erfahren Sie in unserem Seminar „Beendigung von Arbeitsverhältnissen“.

2. Teamgeist fördern

Sensibilisieren Sie die Mitarbeiter für gewaltfreie Kommunikation im Unternehmen. Fördern Sie den Teamgeist. Teambuilding-Tipps finden Sie hier. Sorgen Sie für ein Betriebsklima, in dem Leistung nicht versteckt werden muss.

3. Recruiting professionalisieren

Sorgen Sie mit einem guten Recruiting dafür, dass keine neuen C-Mitarbeiter ins Team gelangen, damit die gewaltfreie Kommunikation nicht wieder gefährdet wird. Eine Schritt-für-Schritt-Anweisung dazu erhalten Sie in unserem Seminar „Die besten Mitarbeiter finden und halten“.

Gewaltfreie Kommunikation für Führungskräfte

Leider haben auch Chefs mitunter Probleme mit gewaltfreier Kommunikation. Als Unternehmer müssen wir uns selbst immer wieder (besonders) kritisch hinterfragen. Lassen Sie sich als Führungskraft coachen. Für Fragen zum Thema gewaltfreie Kommunikation und Personalführung können Sie mich gerne auch persönlich kontaktieren.