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Vom Diener zum Millionär – 5 Tipps für nachhaltiges Personalmanagement

Herrscht Mitarbeiterschwund in Ihrer Firma, mehr als bei Mitbewerbern? Häufiger Personalwechsel schadet Ihrem Unternehmen. Ich verrate Ihnen, welche Fluktuationsquote in den verschiedenen Branchen üblich ist und wie Sie nachhaltiges Personalmanagement erreichen können – fünf Tipps.

David Berwick war 46 Jahre lang für seinen Chef tätig. Der war von der Loyalität seines Mitarbeiters so angetan, dass er ihn im Testament bedachte: David Berwick, Kammerdiener von Prinz Philip, erbte nach dessen Tod ein Millionenvermögen.

Nachhaltiges Personalmanagement – Beispiel

Nachhaltiges Personalmanagement ist bei Dienstleistungen im Haushaltsumfeld eher rar. Die Fluktuationsquote liegt laut „Statista“ bei traurigen 38,1 Prozent – vor Corona wurden hier in Deutschland 462.979 neue Arbeitsverträge unterschrieben und 446.710 Arbeitsverhältnisse beendet. Was nachhaltiges Personalmanagement angeht, hat man im Buckingham Palace also ein eindrucksvolles Beispiel vorgelebt. Zumindest in diesem Fall.

Egal, ob der Arbeitnehmer kündigt oder der Chef den Mitarbeiter zur Türe hinausschiebt – häufen sich die Abschiede, ist das Personalmanagement offenbar nicht nachhaltig und zukunftsorientiert. Dabei geht es natürlich nicht darum, die Fluktuation unter allen Umständen so niedrig wie möglich zu halten, denn natürlich müssen Sie sich von einem C-Mitarbeiter so schnell wie möglich trennen. Aber nachhaltiges Personalmanagement beginnt eben schon bei der Mitarbeitersuche. Wer kein effektives Einstellungsverfahren nutzt und die falschen Mitarbeiter einstellt, wird nie nachhaltiges Personalmanagement erreichen.

Nachhaltiges Personalmanagement
Nachhaltiges Personalmanagement lohnt sich – für Arbeitnehmer und für Arbeitgeber.

Die höchste Fluktuationsquote herrscht bei den Zeitarbeitsdienstleistern mit 138 Prozent. Hier wird im Fluchtmodus gearbeitet. Schwierig ist nachhaltiges Personalmanagement auch im Gastgewerbe mit einer Fluktuationsquote von 68,1 Prozent. Auf Rang drei der Negativliste folgt die Branche „Information und Kommunikation“ mit 59,9 Prozent. Im Wirtschaftszweig „Verkehr und Lager“ lag die Quote bei 39 Prozent, im Baugewerbe bei 36,6 Prozent, im Handel und in Werkstattbetrieben bei 30,7 Prozent, im Sozialwesen bei 29 Prozent.

Mit einem guten Gehalt allein ist übrigens kein nachhaltiges Personalmanagement erreichbar, zeigen Umfragen zum Arbeitsplatzwechsel. Damit nachhaltiges Personalmanagement gelingt, muss ein Job fünf Voraussetzungen erfüllen.   

Nachhaltiges Personalmanagement – Voraussetzungen

1.Die Arbeit muss als erfüllend und sinnvoll empfunden werden können.

2. Die Leistung des Mitarbeiters muss wertgeschätzt werden.

3. Es muss Raum sein für eigene Ideen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

4. A-Mitarbeiter möchten mit A-Kollegen (und Chefs) zusammenarbeiten.

5. Der Mitarbeiter muss sich mit den Werten des Unternehmens identifizieren können.

  • Sehen Sie dazu auch das kurze Interview „Wie binde ich gute Mitarbeiter an mein Unternehmen“:

Nachhaltiges Personalmanagement passiert nicht von allein. Deshalb habe ich bereits vor vielen Jahren das Konzept „33 Rosen“ entwickelt, das sich seither in tausenden Firmen bewährt hat.

Nachhaltiges Personalmanagement bedeutet allerdings nicht nur, dass Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren, sondern auch, dass genug gutes Personal nachrückt. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die Rahmenbedingungen für nachhaltiges Personalmanagement zu schaffen, sondern diese Erfolge auch nach außen zu kommunizieren.

Haben Sie noch Fragen zur zukunftsorientierten Personalführung? Besuchen Sie meine Homepage und kontaktieren Sie einfach mein Team und mich persönlich. Wir unterstützen Sie gerne.